Cases

Drei Mandate, drei Arten von Druck.

Anonymisiert, weil Mandantenschutz vor Marketing geht. Die Zahlen und Vorgehensweisen sind unverändert.

Case 01

Big4-Beratung: Bereichsevaluierung und Employer Positioning

1 Bereich

vollständig evaluiert, inklusive Führungsebene

4 Rollen

neu positioniert und kommunikativ aufgesetzt

Ausgangslage

Ein Bereich einer Big4-Beratung gewann Mandate schneller, als er Personal aufbauen konnte. Die Stellen waren ausgeschrieben, der Zulauf blieb schwach, und die Interviews führten zu widersprüchlichen Urteilen: Dieselben Kandidaten wurden von verschiedenen Führungskräften völlig unterschiedlich bewertet. Der Verdacht lag zunächst beim Markt.

Vorgehen

Statt Kandidaten zu liefern, wurde zuerst der Bereich evaluiert: Interviews mit Führungsebene und Team, Analyse der Selbst- und Fremdwahrnehmung, Abgleich der Stellenprofile mit der tatsächlichen Arbeit. Das Ergebnis war eine geschärfte Employer-Positionierung, eine klare Team-Identität und daraus abgeleitete Kandidatenkommunikation — plus konkrete Interventionsoptionen für die Organisation, dort wo die Uneinigkeit strukturelle Ursachen hatte.

Ergebnis

Die Interviewqualität stieg messbar, weil alle Beteiligten dasselbe Anforderungsverständnis hatten. Die Positionen ließen sich am Markt erzählen, ohne Gehaltsversprechen zu erhöhen. Die Methodik wurde vom Kunden intern weiterverwendet — sie ist heute Teil des IOX-Frameworks, das in der Hiring Engine kodifiziert ist.

Dieselbe Methodik als Programm →

Kurz-Cases

Zwei Situationen, in denen Zeit das Budget war.

CASE 02

Schlüsselbesetzung in 24 Stunden

Ausgangslage: Ausfall in einer betrieblich notwendigen Schlüsselfunktion, Produktionsbetrieb unmittelbar betroffen, keine interne Nachfolge verfügbar.

Vorgehen: Zugriff auf einen bestehenden, aktiv gepflegten Talent-Pool statt Neustart eines Searches. Zwei vorqualifizierte Profile innerhalb weniger Stunden, direkte Verfügbarkeitsprüfung, Entscheidung am selben Tag.

Ergebnis: Besetzung binnen 24 h. Möglich war das nur, weil der Pool vor dem Bedarf existierte — das ist der eigentliche Hebel.

CASE 03

Vertriebs-Turnaround über Trigger-Events

Ausgangslage: Technischer Mittelständler mit stagnierender Pipeline. Vertriebsteam arbeitete Listen ab, ohne Anlassbezug beim Zielkunden.

Vorgehen: Integration einer Trigger-Event-Erkennung in die Zielkundenbearbeitung — Führungswechsel, Investitionsmeldungen, Regulatorik, Ausschreibungen. Ansprache erst bei belegtem Anlass, mit passender Argumentation.

Ergebnis: Deutlich höhere Rückläuferquote bei gleicher Ansprachemenge. Dieselbe Mechanik läuft heute im Sourcing der Precision Search.

Nächster Schritt

Ihr Fall passt in keine dieser Schubladen?

Umso besser. Die interessanten Mandate sind die, die vorher noch niemand richtig beschrieben hat.

Direkt: rafael@iox.partners